spirituell- ganzheitliche & integrative Psycho- und Traumatherapie

spirituell-ganzheitliche Psychotherapie

Ich möchte Dich erinnern:

Du bist ein spirituelles Wesen, das auf dieser Welt menschliche Erfahrungen macht. Diese lassen uns oft vergessen, dass das Licht und die Liebe in unserer innersten Tiefe durch nichts zerstört werden kann. Sie bereiten Schmerzen und Kummer, lassen uns aus unserer Mitte gleiten, uns einsam und getrennt von allem und jedem, oft gar von uns selbst fühlen. Das gefühlte Unheil ist groß. Wir fühlen uns gefangen.

Doch Heilen ist möglich, wenn wir uns auf die vielen Dimensionen unserer Seele einlassen und in unsere innere Welt hineingehen, diese erforschen und uns selbst mehr und mehr als das erkennen, WAS wir sind, das ist noch bedeutender als zu erkennen WER wir sind. So können wir innere Freiheit erfahren, indem wir die WAHRHEIT erkennen, uns mit dem großen Ganzen verbunden fühlen und darin aufgehen. Denn dieses große Ganze hat als das eine absolute Bewusstsein unzählige Formen angenommen, die aber nicht voneinander getrennt sind. Das ist unser Problem- das wir das so empfinden, doch sind wir INDIVIDUEN- UNTEILBARE-, wir spüren es nur nicht (mehr). Nicht das Individuum hat Bewußtsein, sondern das eine Bewusstsein unteilbar miteinander seiende Formen, um zu erfahren, was Lebendigkeit ist. In all den verschiedenen Facetten, die wiederum ein Ganzes sind. So bist Du unteilbarer Teil des Ganzen. Und ja, wenn man werten will, ist ALLES gleich wertig, eben genau darum- es ist unteilbar, betont jedoch mal mehr die Facette, mal mehr die andere. Doch wozu das Sein bewerten, wenn es IST? Was ist unser aller wahrer Natur? Und so geht es darum als Mensch die eigene Essenz, das ganz eigene Schöpfungspotential unmittelbar und natürlich in diese Welt zu bringen und zu erkennen.

Spirituelle Psychotherapie möchte Dich nicht der „Normalität“ der Gesellschaft anpassen, damit Du möglichst gut funktionierst. Nein, sie ist Begleitung dahin, die Natürlichkeit Deines Wesens und die eigene Meisterschaft anzunehmen und den tiefen Frieden und die Stille im eigenen Wesenskern wieder freizulegen und bewußt friedvoll liebend zu SEIN.

Psychotherapie ist für mich nicht Werkzeug, um das, was „gestört und krank“ ist, zu heilen, sondern begleitet auf dem Weg des Wachsens und der Selbstentdeckung, -entfaltung und – WIRK-LICH(T)UNG und darüber hinaus.

integrative Traumapsychotherapie

integrative Traumapsychotherapie

Trauma ist das griechische Wort für Wunde, Verletzung. Auf der seelischen Ebene kommt es zu einer traumatischen Reaktion, wenn ein Mensch so überwältigt ist, dass seine natürlichen Fähigkeiten und üblichen Strategien versagen, er sich vollkommen überfordert und hilflos fühlt und das Geschehene einfach nicht verarbeiten kann. Bilder, Geräusche, Emotionen und körperliches Erleiden – jedes kleine Detail – hinterlassen tiefe Spuren im Gehirn und können durch vielfältige Auslöser ganz unvermittelt wieder auftauchen und zu verschiedenen Reaktionen wie Angst- und Panikattacken, übermäßigem Stress oder auch Depressionen führen. Wenn die Seele so sehr verwundet und erschüttert ist, braucht es viel Liebe, Zuwendung, Ausdauer, Geduld und Vertrauen in die mitgegebenen natürlichen Kräfte der Selbstheilung. Eine integrative Traumapsychotherapie begreift die seelische Wunde als etwas, das auf alle Ebenen des Seins wirkt: körperlich und neurobiologisch, emotional, mental, in die Beziehungen und das Umfeld hinein, feinstofflich und spirituell. Daher integriert sie Methoden und Verfahren, die an diesen Ebenen ansetzen und dabei helfen aus der Erstarrung wieder in den Fluss des Lebens zu kommen. Sie vertraut in ihrem Grund auf die innewohnenden Kräfte der Selbstheilung. 

Traumapsychotherapie bedeutet “trotz allem”  in ein Miteinander einzutauchen und die aus den Erfahrungen entstandene beziehungslose und einsame Beziehungssehnsucht aufzulösen, so dass Miteinander wieder möglich ist! Der Weg entsteht während wir ihn gehen und lernen gemeinsam mit allem umzugehen, was sich da zeigt. Am Anfang ist es wie ein Weg durch eine Wüste, eine Heldenreise- bis sich die Oase zeigt!

Um wirklich verstehen zu können, was Traumatisierung ist, müssen wir die gängigen durchaus richtigen, jedoch sehr engen Definitionen des Begriffs Trauma ergänzen und erweitern. Zunächst ist klar zwischen traumatischem Ereignis und Traumatisierung zu unterscheiden. Denn: Nicht jedes traumatische Ereignis ist für jeden traumatisierend. Und umgekehrt können wir nicht schließen, dass Ereignisse, die normalerweise im Leben eines Menschen vorkommen können – wie z.B. eine Operation, eine Geburt, ein Sturz, eine Trennung -, nicht trotzdem zu einer traumatischen Erfahrung werden können. Peter Levine, einer der Pioniere der körperorientierten und neurobiologischen Traumapsychotherapie, hat herausgefunden, dass man ein Trauma nie am Ereignis festmachen kann, sondern nur daran, wie ein Mensch reagiert bzw. – möchte ich gern erweitern – reagieren KANN. Deshalb definiert er Trauma viel offener mit: zu viel, zu schnell, zu plötzlich, zu heftig, zu lange.

Wenn ein Mensch so überwältigt ist, dass seine natürlichen Fähigkeiten und üblichen Strategien versagen, so dass er sich vollkommen überfordert und hilflos fühlt, dann kommt es zu dieser traumatischen Reaktion. Dies charakterisiert das sogenannte Schocktrauma, von denen viele schon in der frühesten Kindheit auftreten- also einer Zeit, in der wir erst dabei sind zu lernen, wie wir unsere Gefühle und körperlichen Empfindungen wahrnehmen und vor allem auch regulieren können und auf die liebevolle Zuwendung und Resonanzfähigkeit von den uns nahen Menschen angewiesen sind. In meinem tätigen Wirken mit traumatisierten Menschen ist mir aufgefallen, dass diese frühen Verletzungen unter später hinzugekommenen Schocktraumata liegen und eine gesunde Entwicklung sehr behinderten. Hier sprechen wir dann von einem Entwicklungs- bzw. auch Bindungstrauma. Dieses kann durch eine fehlende gesunde Mutter-Kind-Bindung entstehen, wenn auch schon die Mutter entweder selbst traumatisiert wurde oder die in der Familie herrschenden Traumagefühle unbewusst übernommen hat. Dies kann sich über den Bindungsprozess über einige Generationen fortsetzen. Genau diese unbewussten Verbindungen und Verstrickungen hindern daran, frei und selbstbestimmt zu leben. Ebenso kann es auch schon im Mutterleib zu heftigen Erfahrungen gekommen sein, z.B. wenn man miterleben musste, wie der eigene Zwilling schon früh gegangen ist.

Nach meiner Erfahrung sind viele seelische und psychosomatische Erkrankungen Ergebnis einer traumatischen Reaktion. Sie sind wie die Schalen einer Zwiebel um die ursächliche verletzende Erfahrung angeordnet. Sie wirk(t)en wie ein Schutz und bezeugen eine enorme Überlebensfähigkeit. Daher sehe ich sie auch nicht – wie üblich – als eine Störung oder Krankheit. Für mich sind sie der Versuch mit etwas umgehen und ÜBERleben zu können, das sich tief in die eigene Psyche eingegraben hat und extrem überwältigend war. Es sind SelbstheilungsversucheTraumatisierte Menschen sind „Überlebende“, die viel Lebensmut und große innere Stärke bewiesen haben! Sie spüren das Trauma wie einen Stachel im Fleisch, der sie daran hindert wirklich zu LEBEN. Gleichzeitig spüren sie eine große Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben im Hier und Jetzt ohne die Schrecken der Vergangenheit.

mögliche Anzeichen für ungelöste Traumata:

  • es ist schwierig, die eigenen Lebensträume zu wirk-lichten
  • man ist ständig sehr wachsam und/ oder schreckhaft
  • man ist niedergeschlagen bis hin zur Depression, empfindet vieles als sinnlos, ist hoffnungslos
  • Schlafstörungen
  • sich in Menschenansammlungen/Gruppen unwohl fühlen
  • man erwartet immer das Schlimmste und entwirft Worst Case Szenarios
  • man hat Angst vor Nähe und Schwierigkeiten nährende Kontakte aufzubauen, Angst vor Bindung(en) und Beziehungsschwierigkeiten
  • es gibt ein starkes Bedürfnis zu kontrollieren
  • man ist sich selbst gegenüber lieblos und unbarmherzig 
  • man verhält sich selbstzerstörerisch, hasst sich selbst, was mitunter so weit geht, dass man Suizidgedanken hat und es auch versucht
  • Sucht in ihren verschiedenen Ausprägungen, hierzu zählen auch die gesellschaftlich akzeptierten Süchte wie:
    Arbeitssucht, Ablenkung durch Lesen, Fernsehen, Menschen etc., gestörtes Essverhalten, Beziehungssucht usw.

In diesem Video spricht meine Kollegin Dr. Silke Gahleitner über die wichtigsten Aspekte wunderbar zusammenfassend in ca. einer Stunde:

Einzel- oder Gruppenarbeit?

Einzel- oder Gruppenarbeit?

Bei jeder Reise überlegt man sich, mit wie vielen Leuten man wie lange reisen möchte und wo es denn hin gehen soll. Genauso ist es auch in der Therapie. Ich möchte Dir hier ein paar Hinweise geben, um Dir diese Entscheidung zu erleichtern. Generell muss es kein Entweder-Oder sein, da gerade die Kombination von Gruppen- und Einzelarbeit besonders kraftvoll ist.

Im Leben stehen wir immer wieder vor der Wahl innerlich bei uns selbst oder beim anderen zu sein. Es ist wie auf einer Wippe. Wir müssen die Beziehung zu uns selbst und die Beziehung zu den anderen ausbalancieren. Mit meinem Angebot  kannst Du lernen beides zu verbinden.: im Kontakt mit den anderen Du selbst zu bleiben.

 

Einzelarbeit

… legt den Schwerpunkt auf Deine Beziehung zu Dir selbst.

Einzelarbeit ist empfehlenswert:

  1. wenn Du Dir wieder Selbst trauen können willst und in der Begegnung mit mir Klarheit über Dich selbst und Deine Situation erreichen möchtest. Zu zweit erarbeiten wir Lösungen.
  2. wenn Du Deine Themen als zu heikel empfindest, um sie in einer Gruppe mitteilen zu können oder zu wollen.Wie häufig und wie lange wir uns sehen, ist zum einen eine gemeinsame Entscheidung und zum anderen davon abhängig, wie weit und tief Du gehen willst, um Dich selbst zu entdecken.

Gruppenarbeit

… legt den Schwerpunkt auf Deine Beziehung zu den anderen und der anderen zu Dir.

Gruppenarbeit ist empfehlenswert:

  1. wenn Du die Möglichkeit nutzen möchtest, aus der Isolation mit den eigenen Themen herauszutreten und Erfahrungen auszutauschen.
  2. wenn Du mehr darüber lernen willst, wie Du von anderen wahrgenommen wirst und wie es Dir mit anderen auf der zwischenmenschlichen Ebene geht.

Die Gruppe schenkt den Raum und die Möglichkeiten, Deine Themen im Kontakt mit anderen zu lösen und Miteinander in Deiner eigenen Art und Weise zu entwickeln.